Bali & Neuseeland

Reisechronik

vor der Reise

Immer wenn man an phantastischen Orten ist, sagt man „Wir kommen wieder!“, aber selten schafft man es wirklich. So auch wir 2023 am Ende unserer Neuseeland-Tour.

Tatsächlich hab ich nicht daran geglaubt, schon nach so kurzer Zeit – oder überhaupt – diese wunderschönen Inseln wieder zu besuchen.

Getäuscht – wir kommen!

Dieses Mal aber mit einem kurzen Zwischenstopp auf Bali, bevor es auf die andere Seite der Welt geht…

…grandios, oder?

Der Countdown läuft! Diesen Samstag geht’s schon los! Kommt mit uns mit – wir freuen uns darauf!!!

Anreise

28.02.2026

Heute geht’s endlich los! Abflug Nürnberg 18:50 Uhr – Ankunft Bali morgen um 19:30 Uhr.

Letzter Blick in unsere Taschen – Badezeug, Fotoapparat, Kreditkarte, Sonnenbrillen…

alles dabei (hoffentlich).

Anreise Teil 2

01.03.2026

Nürnberg > Bali – 12 Stunden Anreise und jetzt 7 Stunden „vor der Zeit“

Immigration 2.0 – völlig elektronisch, ohne Passstempeln, mehr als genug Counter, zack! zack!

Keine 5 Minuten später sind wir schon raus aus dem Flughafen und da wartet auch schon Mr. Demur auf uns – er bringt uns zu unserem Hotel – es läuft!

Im Hotel angekommen gibt es erstmal ganz „Bali-mäßig“ einen Cocktail…

…und ein paar feine indonesische Köstlichkeiten…

…und wie schön die Insel ist, kann ich jetzt noch gar nicht erzählen, denn es ist seit unserer Ankunft stockdunkel. Die Temperaturen, die Gerüche und Geräusche sind allerdings vielversprechend! Morgen sehen wir mehr… gute Nacht!

Tag 1 - Bali im Regen

02.03.2026

Guten Morgen Bali! So! Erstmal nachsehen wie es vor unserem Zimmern aussieht…

Ohjeh… Tropenschauer…

Also dann erstmal frühstücken, danach ist das Wetter bestimmt besser – wir wissen ja, so ein Tropenregen dauert nicht lange.

Getrocknete Fische – 

na, nix für mich!

Comic-Palatschinken für die Kids, hätte ich gerne, ist mir aber zu peinlich zu bestellen…

Ok, hier ist die Station für Erwachsene Mitteleuropäer…

…dann bestell ich mir doch ganz erwachsen Ei Benedikt…

…und ja! Köstlich!

Nach dem Frühstück ist der Regen allerdings noch schlimmer geworden…

…die Sonnenschirme müssen zugeklappt werden und taugen nichtmal mehr als Regenschirme…

Naja, zugegeben, so ein bisschen passt uns das schon, so können wir in aller Ruhe und ohne schlechtem Gewissen unserem Jetlag Beachtung schenken… oder vielleicht ein bisschen in unserer Lagune vor dem Zimmer baden, hat ja immerhin 30 Grad…

Ok, also doch ein bisschen schlafen, hier ist jemand fleißig…

…oder ein bisschen Bali-mäßig wellnessen…

Gegen Abend hört dann Gott sei Dank der Regen auf – also ab zum Meer!

Nach dem Regen wird alles wieder pikobello gemacht,

sooo fleißig!

…im Gegensatz zu uns…

…und ein paar Meter weiter warten die Surfer auf ein paar letzte, brauchbare Wellen, bevor es dunkel wird.

Wir gehen wieder zurück zum Hotel – Zeit zum Abendessen.

Heute wieder typisch indonesisch – Chicken Satay – perfekt!

Nach dem Essen lassen wir unsere müden Knochen noch ein bisschen ins Wasser hängen und genießen die Atmosphäre bei einem Bierchen –

dann geht’s ab ins Bett, denn morgen haben wir bestimmt schönes Wetter –

wir glauben einfach daran…

Wir sind wieder da!

Liebe Mitreisende, Ihr habt es bestimmt bemerkt: Unsere Website war auf Grund technischer Störungen nicht erreichbar. Leider sind dabei auch einige Kommentare verloren gegangen. Jetzt sind wir aber wieder online und freuen uns sehr, wenn Ihr uns weiterhin auf unserer Reise begleitet!

Tag 2 - Bali erkunden

03.03.2026

…wir haben schönes Wetter!

Na bitte!

Also – genug gefaulenzt, heute schauen wir uns etwas auf der Insel um…

Um 11:00 Uhr starten wir mit unserem Mr. Demur.

Mit der Opfergabe hinter der Windschutzscheibe ist zumindest spirituell für eine sichere Fahrt gesorgt.

Als Erstes geht’s zur Kaffee- und Teeverkostung. Neben dem allgegenwärtigen Tourismus lebt Bali auch von der Landwirtschaft – und Kaffee spielt dabei eine wichtige Rolle.

Besonders interessant ist natürlich der „Kopi Luwak“ – der Luwak (Lemure) frisst die Kaffeebohnen – und so sieht das dann aus, wenn’s beim Tierchen wieder raus kommt… 

…danach wird dann „ganz normal“ Kaffe daraus gemacht – okaaayyy – und das schmeckt???

Bei der anschließenden Verkostung gibt es Reistee, Mangostanetee, Galganttee, Balikaffee, Kokoskaffee, Kakao… und am Ende natürlich Kopi Luwak – eigentlich gar nicht so schlecht, wenn man sich den Geschmack anhand des Prozesses vorher mal so ausmalt…

…aber nicht nur Kaffee, auch Reis gehört zu balinesischen Landwirtschaft:

…naja – Landwirtschaft oder Tourismus – das ist hier die Frage…

…für jede Grazie, die für ihr Erinnerungsfoto a la Insta-Bloggerin kein eigenes Flatterkleid dabei hat, ist natürlich gesorgt.

Auf der Fahrt übers Land kommen wir dann an den „echten“ Reisfeldern vorbei…

Und natürlich steht auch ein Tempelbesuch auf dem Programm – bei über 20.000 Tempel führt daran kaum ein Weg vorbei.

Unter den Wasserspeiern in Pura Tirta Empul beten Gläubige für Reinigung und einen Neuanfang. 

…und wie an jeder anderen Ecke auf Bali, gibt es natürlich Opfergaben für jede erdenkliche Situation im Leben…

Am Weg zurück ins Hotel hatten wir sogar noch das Glück etwas vom Vollmondfest mitzuerleben:

…wundervol!!!

…so – nicht nur hier herrscht jetzt Aufbruchstimmung, auch wir sind reif für die Rückkehr ins Hotel.

Na gut… einen kleinen Abstecher machen wir noch zum Tegenungan Wasserfall…

…gut, dass es gestern soviel geregnet hat!

…und da man vom Wasserfall zurück gefühlt über 3.000 Stufen klettern muss, war die Rettung eine eiskalte Kokosnuss…

Und jetzt? Ins Hotel, ins Wasser, bisschen ruhen und dann etwas Abendessen – Halleluja!

…ein rundum gelungener Tag endet nun mit einer fantastischen Aussicht in die Nacht Balis, die noch ein bisschen zum Träumen einlädt…

…gute Nacht Bali!

Tag 3 - Geburtstag im Paradies

04.03.2026

Ganz geburtstagsmässig sitzen wir heute zum Frühstück im Pavillon – sooo schön!

 Fritz organisiert mir sogar eine

Comic-Palatschinke…

…und was sagt man dazu – sogar das Frühstücksteam gratuliert mir zum Geburtstag, mit Torte UND Ständchen…

Mr. Demur holt uns heute erst um 15:30 Uhr in Richtung Flughafen ab, bleibt also noch genug Zeit das Meer zu genießen.…

… bitte! Was kommt da jetzt…?

… na, sehr seltsam…

Jetzt noch ein bisschen in den Pool…

…und wie das leider immer so ist, vergeht die Zeit viel zu schnell – wir müssen unsere Koffer packen.

Kaum sind wir im Zimmer, läutet es. Was ist das? Ich mach die Tür auf, und da steht ein Hotel-Team – diesmal mit Luftballons, Geschenken und Törtchen, um mir nochmal zum Geburtstag zu gratulieren.

Nicht genug der vielen Aufmerksamkeiten bekommen wir von unserer lieben Gastgeberin Arni, unseres Lieblingsrestaurants Bejana, noch ein Geschenk zum Abschied…

Das war wirklich rührend!

Suksma dahat!

Genau – Abschied – jetzt geht’s weiter, auf die andere Seite der Welt… 

Auf Wiedersehen Bali –

hallo Neuseeland!

Tag 4 - Kia Ora Neuseeland

05.03.2026

Nach 8 Stunden Flug sind wir der Zeit daheim nun ganze 12 Stunden voraus und befinden uns im neuseeländischen Frühherbst.

Los geht unsere 14-tägige Reise im Wohnmobil über die Südinsel. 

Also Wobi abholen und ab nach Kaikoura – unser erster Stopp.

In Kaikoura angekommen wird unser Wobi erst mal mit allem aufgefüllt, was man eben so braucht…

…und bevor wir uns häuslich einrichten, noch ein Abstecher zum Meer – ganz schön wild hier…

So! Und jetzt beginnen wir mal damit uns an die nächste Zeitzone zu gewöhnen… 

…welchen Tag haben wir eigentlich gerade…?

…am besten mal eine Runde schlafen gehen – gute Nacht!

Tag 5 - Whale Watching

06.03.2026

Heute steht Whale Watching auf dem Programm!

Hier vor der Ostküste Neuseelands leben Pottwale das ganze Jahr über – trotzdem –  ob wir welche sehen können das werden wir erst sehen…

Pottwale tauchen 2.000 m tief, um dort Riesenkalmare zu fangen. Sie gehören zu den größten Zahnwalen der Welt und können über 18 Meter lang werden… 

… unser Whale Watching Boot hat ungefähr diese Länge…

Mit 30 Knoten düsen wir raus aufs Meer und dann starren wir alle voller Spannung auf die Wasseroberfläche…

Da! Da! Da! Da ist einer!!!

… jetzt bläst er…

… und dann die ikonische Flosse…

… wenn der Wal die Flosse zeigt ist er am Abtauchen und bleibt dann 40 Minuten unter Wasser.

Da! 10 Minuten später schon der nächste Wal…

… und alle guten Dinge sind 3…

Begleitet werden wir bei unserer Wal-Tour von einer Gruppe Delfine…

… und kaum zu glauben – Wal Nummer 4 zeigt uns auch noch seine Flosse…

…der Wahnsinn! Was für ein spektakuläres Erlebnis!

Mit einem Gefühl von unendlicher Zufriedenheit machen wir uns auf den Weg zu unserem nächsten Stopp – Blenheim.

… und da wir uns dort in einem Weinanbaugebiet befinden, werden wir uns morgen einen angemessenen Vorrat an Weinen für die Reise anlegen.

… bis morgen!

Tag 6 - Marlborough

07.03.2026

Die Gegend um Blenheim liegt mitten im Weinbaugebiet Marlborough, der berühmtesten Weinregion des Landes – hier entstehen die Sauvignon Blancs, für die Neuseeland weltweit bekannt ist.

Wir halten allerdings auf einen Pinot Noir Ausschau und fahren deshalb zum Weingut Nautilus Estate – ein eher kleines, qualitätsorientiertes Weingut, dessen Pinot Noir hier besonders gelungen sein soll.

… immerhin so klein, dass wir mit unserem Wobi auf der Straße stehen bleiben müssen… gefühlt ein Qualitätsmerkmal…

Wir verkosten die drei besten Pinot Noir des Hauses und nehmen schließlich von zweien davon ein Kartönchen mit. Die Damen im Verkauf schauen kurz erstaunt – die meisten Besucher, viele auf dem Fahrrad unterwegs, kaufen hier sonst nur eine einzelne Flasche…

…wir vermuten als Wegezehrung…

Danach machen wir uns auf den Weg zu unserer nächsten Unterkunft, eine kleine Farm mitten in den Marlborough Sounds direkt am legendären Queen Charlotte Drive.

Die Marlborough Sounds sind ein wildes Netzwerk aus tief eingeschnittenen Buchten, Inseln und Hügeln an der Nordspitze der Südinsel.

Bevor wir den Queen Charlotte Drive mit seinen unzähligen Kurven befahren, legen wir eine kleine Pause in Picton ein und beobachten die riesigen Autofähren, die gerade von der Nordinsel eintreffen, beim Rückwärtseinparken – und das mit links…

Auf der Farm angekommen, werden wir erst mal mit einem frisch gebackenen Bananen-Muffin begrüßt…

Als Nachmittagsprogramm steht eine kleine Wanderung durch den Urwald zu einem Wasserfall auf dem Plan.

… wir vermuten eher, dass Programm heisst  finde den Wasserfall.…

… da war das Plauscherl mit dem Schaf am Ende doch um einiges spannender…

Am Ende des Tages legen wir uns noch ein paar Lambchops auf den Grill und genießen diesen heimischen Ort…

…ok… Lamm… gerade heute… 

Tag 7 - Norden im Süden

08.03.2026

Der nächste Stopp bringt uns bis an das äußerste Ende der Südinsel, nach Puponga an der Golden Bay.

Auf Wiedersehen Marlborough Sounds…

Der Weg nach Norden führt uns durch den Tasman Nationalpark, ein Traum für alle Wanderfreunde – dazu gehören wir bekanntermaßen ja nicht, darum geht’s weiter…

…wir überqueren unzählige einspurige Brücken, passieren gefühlt hunderte Kurven und Serpentinen, und verlassen auch irgendwann die befestigte Straße…

Angekommen! Jetzt wird erstmal nach der gewohnten Routine das mobile zu Hause versorgt und alles an seinen gedachtes Plätzchen gebracht.

Schön hier!

… jetzt aber an die Tasman See…

…eigentlich waren wir schon am Rückweg zu unserm Wobi – da treffen wir noch auf diese Bande von Baby-Seelöwen…

…was könnte man dazu noch ergänzen?

Absolut nichts! Ende Tag 7

Tag 8 - Auf zur Westküste

09.03.2026

Einen wunderschönen guten Morgen!

Anders kann man das wohl nicht nennen…

…ein Blick in den Wetterbericht verrät uns allerdings, dass uns hier eine Regenfront erwartet… 

…also – was tun? Geplant war, dass wir 2 Tage an der Nordspitze bleiben. Hilft nix – das Wetter kann man nicht ändern – also umdisponieren. Auf nach Punakaiki zu den Pancake Rocks!

Apple Karten sagt uns, dass wir 5,5 Stunden brauchen, also reell in Neuseeland 7 Stunden – also los!

Kia ora Nordspitze!

Kai ora Golden Bay! 

Erstmal geht’s wieder durch das Wanderparadies, den Tasman Nationalpark… Ihr wisst schon – Kurven, Serpentinen, etc.

…danach führt uns unser Weg durch die neuseeländische Holledau und Wachau… (Anbaugebiet für Hopfen, Marillen, Äpfel, Birnen, Zwetschgen…)

…je näher wir an die Westküste kommen, desto bescheidener wird das Wetter…

…macht nix – WetterOnline sagt, am Nachnmittag wird’s schön!

In Punakaiki angekommen, können wir davon allerdings nicht viel erkennen…

Mist! Die Pancake Rocks können wir uns heute schenken.

Naja – dann haben wir wenigstens mal Zeit Wäsche zu waschen – toll! Juhu!

Aber – das Glück hat uns doch nicht ganz verlassen – am Abend wird das Wetter tatsächlich wieder gut und wir können noch einen wunderbaren Sonnenuntergang genießen…

Gute Nacht Pancake Rocks – wir sehen uns morgen!

Tag 9 - West oder Ost?

10.03.2026

Ein schneller Blick aus unserem Wobi verrät uns – das mit den Pancake Rocks können wir jetzt komplett vergessen…

…und es soll die nächsten Tage auf dieser Seite der Insel auch nicht besser werden.

Somit fällt unsere komplette Tour entlang der Westküste buchstäblich ins Wasser! Franz Josef Gletscher ade!

Also – Blick in die Wetter-App – wo ist die Sonne? – da fahren wir hin… (hoffentlich stimmt’s dieses Mal!)

Wir entscheiden uns für Timaru, eine kleine Stadt an der Ostküste, das liegt strategisch günstig.

Los gehts! Kia ora Regenwetter!

(…auch wenn’s stimmungsvoll aussieht – schön ist das nicht!)

Als erstes müssen wir die Alpen über den Arthurs Pass, durch den gleichnamigen Nationalpark überqueren…

…und ja! Das Wetter wird besser!

Ungefähr auf halber Strecke – bei Castle Hill – machen wir eine kleine Pause und vertreten uns die Beine.

…immer noch Wolken – naja, wenigstens regnet’s nicht…

…schön langsam hab ich aber auch echt Hunger! 

Und was hilft am meisten gegen echten Hunger?

Genau – eine Pie! (…nämlich Sheffield Pies – die sollen sensationell sein)

Ich entscheide mich für „Rind-Speck-Zwiebel-Käse“…

…eins weis ich jetzt – so etwas reicht für 3 Tage…

In Timaru angekommen fahren wir erstmal an die Küste – hier leben Zwergpinguine, die abends an den Strand zum Nisten kommen.

Heute ist nicht unser Tag – keine Pinguine…

…das einzige was wir zu Gesicht bekommen, ist ein winziger Pinguin-Fußabdruck…

…naja, zumindest die Pie war sensationell!

Apropos Pie – was gibt’s zum Abendessen?

…anschließend hilft nur noch hinlegen…

…gute Nacht!

Tag 10 - entlang der Ostküste

11.03.2026

Weiter geht es nach Dunedin, der zweitgrößten Stadt der Südinsel. 

Auf unseren Fahrten über die Südinsel entdecken wir immer wieder beeindruckende Art-déco Gebäude aus den 1920er- und 1930er-Jahren.

Einfach toll!

Und hier – Kirche zu verkaufen… 

Der perfekte Alterswohnsitz mit Freunden, genug Platz für alle – inklusive Friedhof im Garten… ganz schön praktisch!

Jetzt wird’s aber Zeit zum Frühstücken!

Wir machen in Oamaro, einem kleinen Küstenstädtchen auf halbem Weg, einen Halt.

…Pie zum Frühstück? Aber klar! Heute mal Butterchicken…

Wolle bildet den Grundstein für dieses Städtchen….

In dem historischen, viktorianischen Industrieviertel holen wir uns noch eine „Real Fruit Ice Cream“ – Eis geht immer, sogar nach einer Pie…

…frische Früchte rein…

…und dann einmal mit Milcheis durchgedreht…

…fertig!

In einer kleinen Bucht vor der Stadt leben außerdem die kleinsten Pinguine der Welt, die Blaupinguine.

Sie zu sehen wird allerdings wieder ein Glücksspiel – die kleinen Kerle sind nämlich genauso nachtaktiv, wie die in Timaru…

…egal, wir versuchen es!

Und da! Unter dem Steg schläft tatsächlich einer…

…ein ganz junger mit Babyfedern hinterm Schnabel…

So! Jetzt können wir beruhigt weiterfahren…

…schön hier!

…und wisst Ihr was noch schön ist?

Wir haben uns endlich an diese Zeitzone gewöhnt – keine schweren Knochen mehr und kein „bitte-lass-mich-schalfen-Gefühl“ mehr.

Nicht zu vergessen das schöne Wetter – geht noch mehr Urlaub?

Einfach herrlich!

Tag 11 - Dunedin

12.03.2026

Auf der Südinsel Neuseelands leben gerade einmal acht Einwohner pro Quadratkilometer. (Zum Vergleich: In Deutschland sind es über 230). 

Einer der wenigen größeren Orte ist Dunedin – hier lebt etwa jeder zehnte Bewohner der Südinsel.

Das schauen wir uns an.

Hier war es nicht die Wolle, die der Stadt zum Wohlstand verhalf, sondern der Goldrausch im 19. Jahrhundert.

Und so ein wirtschaftliches Zentrum braucht natürlich einen angemessenen Bahnhof.

Das Straßenbild von Dunedin ist geprägt von viktorianischen Prachtbauten und Art-déco-Gebäuden.

… und passend zum Art Déko sieht man auf den Straßen immer wieder diese liebevoll restaurierten Vintage Cars…

…wirklich hübsch!

Nach unserer kleinen Stadtbesichtigung machen wir uns auf den Weg nach Central Otago – wir verlassen die Küste und beginnen unsere Seen-Tour.

Ach so – wir haben noch nichts gefrühstückt!

Heute bringen wir mal etwas Abwechslung ins Spiel – statt Pie steht uns der Sinn nach Fisch & Chips.

Unterwegs entdecken wir einen Fish-and-Chips-Laden, der von außen nicht gerade vielversprechend aussieht.

Egal – wir halten an und probieren unser Glück…

Die Auswahl an Fisch ist allerdings dann doch vielversprechend!

Sogar Austern werden hier gebacken (übrigens mal eine gute Idee – warum muss man die auch immer lebendig essen?)

Und tatsächlich köstlich, knusprig der frisch gebackene Fisch…

…und damit’s nicht immer nur Pie, Fish & Chips oder Eis gibt, füllen wir noch unsere Obstvorräte auf…

Gegen Ende des Tages beziehen wir unser nächstes Lager – ein schönes, wildes Plätzchen am Stausee des Clutha River…

…ja! Bin zufrieden!

Tag 12 - zu den Seen

13.03.2026

Genau so mag ich das – Augen auf und die Sonne scheint beim Fenster herein…

Übrigens – es ist nicht zu unterschätzen, wie viel Besuch man in so einem Campervan bekommt.

Da wäre mal die Henne in den Marlborough Sounds, die gleich nach unserer Ankunft einen kontrollierenden Blick in unser Mobil geworfen hat…

…dann die Ente in Puponga, die gerne mit uns Abendessen wollte…

…und hier am Stausee in Clyde ist es gleich eine ganze Entenfamilie, die uns zum Morgenkaffe besuchen kommt…

…ganz im Gegensatz zu manchen menschlichen Nachbarn, die nahezu passgenau in ihr mobiles Zuhause eingewachsen wirken – alles Notwendige griffbereit in Armlänge – Bewegung scheint hier eher optional…

Nach dem Frühstück gehts weiter ins Landesinnere – an den Lake Wanaka.

…das Thema Wein wird in dieser Region ganz groß geschrieben…

…davon überzeugen wir uns morgen im Detail.

Heute machen wir es uns erstmal am See gemütlich… 

…und trinken beim Sonnenuntergang einen schönen Vino aus der Gegend.

Tag 13 - Wanaka

14.03.2026

… und wie siehts draußen aus?

Wunderbar!

Dieses Mal fahren wir nicht weiter – wir bleiben am Lake Wanaka.

Wir müssen allerdings noch mal unseren Standort wechseln, weil genau jetzt die Landwirtschaftsausstellung stattfindet und unser Lieblingspark völlig ausgebucht war.

Ganz schön was los hier…

Ja… nicht ganz das richtige Thema für uns…

Dieses Mal ist es aber tatsächlich nur ein kurzer Umzug zum nächsten Quartier…

Zwischen unserem neuen Übergangszuhause und dem See liegt jetzt das Weingut Rippon, dass wir gleich besuchen.

Selbstverständlich haben wir uns auch zu einer Weinverkostung angemeldet.

Da wir jetzt im neuseeländischen zu Hause des Pino Noir sind, wird dieser verkostet…

Möglicherweise hat die tolle Lage und Stimmung dazu beigetragen, dass wir im Anschluss mehr Geld für Wein ausgegeben haben, als wir eigentlich wollten…

…traumhaft, oder?

Bei Nautilus für zu Hause eingekauft, hier noch mal Lagerweine eingekauft, ich frag mich nur, wie wir das alles um die halbe Welt transportieren wollen…

Jetzt tut ein kleiner Spaziergang am See gut…

Zum Abschluss des Tages legen wir uns heute zwei Steaks und ein paar Lamb-Chops auf den Grill…

…sehr schön!

…und dazu gibt’s – genau – einen Pino Noir von Rippon…

…prost!

Tag 14 - ein ungeplanter Glückstreffer

15.03.2026

In Clyde haben wir von einem Hardcore-Dauercamper-Pärchen den Geheimtipp bekommen, am Lake Ohau einen Halt zu machen – muss wohl traumhaft sein…

…dann machen wir das doch – wir sind ja mit unseren Wobi ultra flexibel!

Und das Beste – es ist gar nicht weit, einmal über den Lindis Pass und schon sind wir da.

Bevor es los geht müssen wir allerdings unsere Vorräte auffüllen…

… und, ganz klar – eine Pie essen!

Wie das schmeckt?

Man muss sich das vorstellen wie ein dick eingekochtes Gulasch im Blätterteig. 

Im Alltag zum Frühstück vielleicht etwas ungewöhnlich – im Urlaub wundervoll!

Eine halbe Stunde später sind wir auch schon kurz vorm Lindis Pass…

Aber – was ist das jetzt?

…Pass gesperrt – mindestens  5 Stunden Wartezeit – so der Feuerwehrmann…

… und jetzt?

Möglichkeit 1:

Umfahrung über die Ostküste – Dauer ca. 6 Stunden – oh man!

Möglichkeit 2:

Zurück in die Gegend von Wanaka und da irgendwo ein Plätzchen zum Übernachten finden.

Also schnelle Entscheidung > Möglichkeit 2!

Wir haben uns auf der Karte den Lake Hawea ausgesucht. Keine Ahnung, was uns hier erwartet – schau ma mal…

Passt doch…

Und hier im Nichts legen wir die Beine hoch und tun – nichts. Langsam geht auch die Sonne unter und es wird dunkel…

Moment! Apropos dunkel…

… wir sind doch hier im Dark Sky Reserve, also einem der dunkelsten Orte der Welt.

Und was macht man da? Genau – Milchstraße schauen! 

Also: checken, wann der Kern sichtbar ist, und danach den Wecker stellen.

Um 4:00 Uhr ist es dann soweit…

…erstmal ein Blick aus der Dachluke – oh wow!!!

…und dann direkt über uns… irre!

Waaahnsinn!!! Sooo schön!

… der ungeplante Abstecher hat sich wirklich gelohnt!

Tag 15 - Aoraki / Mount Cook

16.03.2026

Was hatten wir doch letzte Nacht für ein Glück mit dem Wetter!

… so hätten wir keinen einzigen Stern gesehen!

Kurzer Check ob der Pass wieder geöffnet ist und los geht’s an den Lake Pukaki.

Der Lake Pukaki ist ein besonders schöner Ort, weil man in seiner Längsachse direkt auf den Aoraki / Mount Cook mit seinem Gletscher schaut…

…wenn das Wetter passt!

Vor 3 Jahren hatten wir schon mal das Glück – hier entstand das Bild auf unserer Startseite.

Der Aoraki / Mount Cook ist mit 3.724 m der höchste Berg in Neuseeland und gehört zum UNESCO Welterbe.

Nach 2 Stunden Fahrt erreichen wir den Lake Pukaki – und da hinten sieht man ihn auch schon…

Aoraki ist Maori und bedeutet „Wolkendurchbohrer“.

…uns wäre „Wolkenvertreiber“ jetzt auch recht.

Aber mal nicht beschweren, man sieht den Gletscherberg, was eigentlich schon ein echtes Glück ist…

Wir suchen uns an der Westküste des Sees, möglichst nahe am Berg, ein schönes, ruhiges Plätzchen…

…und tatsächlich – gegen Abend lösen sich sogar die Wolken auf…

Um Mitternacht versuchen wir nochmal unser Glück mit der Milchstraße…

…Wahnsinn, im Ansatz bekommt man hier eine Vorstellung von Unendlichkeit…

Tag 16 - Tekapo

17.03.2026

Heute geht’s zum letzten See auf unserer Tour – dem Lake Tekapo.

Der Morgen ist auf alle Fälle wieder einmal vielversprechend…

…und da unser Wetterglück immer noch anhält, schauen wir uns vor der Abfahrt, bei 1-2 Frühstückskaffe, noch ein bisschen den Berg an…

Jetzt aber los – noch einmal zurückschauen und – auf Wiedersehen Aoraki!

Zu Mittag sind wir dann auch schon in Tekapo und es gibt erstmal ein verspätetes Frühstück am See…

Danach beziehen wir unseren Stellplatz und unsere neuen Besucher bekommen auch etwas Frühstück…

… heute ist Nichtstun angesagt – ok, eigentlich wie jeden Tag…

… und zack – schon ist der Tag auch wieder rum…

Vor dem Abendessen gehen wir nochmal zum See und besuchen die Church of the Good Sheperd…

… ist hier am See eben ein Pflichtprogramm…

Ja – im Winter ist hier überall Schifahren angesagt…

Abendessen? 

Heute wird nicht gegrillt – Tekapo ist ein ziemlich ziviles Örtchen mit hübschen Restaurants, drum lassen wir heute kochen!

Lamm, Lachs und Rind aus regionaler Zucht…

Das war schön!

Tag 17 - Christchurch

18.03.2026

Guten Morgen! 

Naja, so gut ist der Morgen nicht – leider ist heute der letzte ganze Tag auf der Südinsel…

…die Dramatik des Morgenhimmels passt ganz gut zur einkehrenden Abreisestimmung…

Unser heutiges Ziel ist Christchurch, dort müssen wir morgen früh unser Wobi wieder zurückgeben…

Nach einem ausgedehnten Morgenkaffe gehts dann um 10:00 Uhr los.

Letzter Blick zum See…

Auf Wiedersehen Schafe…

In Christchurch schauen wir uns an, wie weit die Instandsetzungsarbeiten mittlerweile an der Christ Church Cathedral vorangekommen sind.

2011 gab es in der Stadt ein fürchterliches Erdbeben, bei dem 185 Menschen ums Leben gekommen sind.

…da fehlt noch einiges…

Anschließend spazieren wir noch ein bisschen durch die Stadt.

…den Abend verbringen wir dann mit Koffer packen und Wobi abgabefertig machen… 

Tag 18 - Auckland

19.03.2016

Damit die Rückreise nicht so schwer fällt, bauen wir noch einen Tag und eine Nacht in Auckland ein.

…und das gestalten wir und so schön wie es geht…

Wobi abgeben, zum Flughafen und auf nach Auckland…

Auckland – 28 Grad und Sonnenschein…

…unser Glück mit dem Wetter hält bis zum Schluss!

Zuerst mal ein Hotel mit genialen Blick auf Downtown und den Sky Tower, das Wahrzeichen von Auckland…

… ein Zimmer in der letzten Etage mit Terrasse – ich glaube da werden wir heute Abend, mit einem Gläschen Wein, den Ausblick auf die Lichter der Stadt genießen…

Dann Stadtluft auf Erdgeschoss-Niveau atmen…

… nach so viel Natur ist Stadt auch wieder richtig schön…

Und? Was gibts zum Abendessen?

… ganz klar – nochmal eine letzte Pie!

… und jetzt – Schuhe aus, Beine ausstrecken und genießen…

Gute Nacht Neuseeland! Das war ein wirklich gelungener letzter Spot!

Rückreise

20.03 - 21.03.2026

Guten Morgen Auckland!

… unser letztes „Guten Morgen“ in Neuseeland…

Heute starten wir unsere Rückreise – Wahnsinn wie schnell 3 Wochen Urlaub vergehen…

Die Rückreise findet wieder in mehreren Etappen statt…

1. Auckland – Denpasar

Check-in Auckland…

… ein Willkommens-Drink im Flugzeug hilft ein bisschen…

… 8 Stunden später – Zwischenlandung auf Bali… wie schön wäre es nochmal für ein paar Tage hier zu bleiben…

…aber leider nein – nix mehr Ritz mit Fritz!

4 Stunden später geht’s weiter in Richtung Istanbul.

2. Denpasar – Istanbul

… Flugdauer 13 Stunden.

… zwischendrin haben wir komplett das Gefühl dafür verloren, wann wo welche Uhrzeit oder welcher Tag ist…

Ankunft in Istanbul auf alle Fälle Samstag früh gegen 06:00 Uhr Ortszeit.

Abflug nach Deutschland allerdings erst um 17:00 Uhr…

…wir haben eine Menge Zeit am Flughafen in der Türkei…

… also machen wir es uns in der Lounge gemütlich und beobachten was auf diesem riesen Flughafen so los ist…

… interessant – was haben die beiden Damen wohl bei Cartier alles eingekauft, dass sie jetzt auf der Theke, über den Juwelen, ein bisschen ausschlafen dürfen??

Nachdem wir einige Kaffees getrunken, sämtliche Köstlichkeiten probiert haben und schön geduscht waren, ging’s auch überraschend schnell weiter…

3. Istanbul – Nürnberg

… Wetter passt zu unserer Stimmung…

2 Stunden später Ankunft in Nürnberg…

… und sogar unsere neue Kühltasche (!) – die wir als Ausweiche kaufen mussten, damit die ganzen Weine in unsere Koffer passen – ist unbeschadet angekommen…

… so, jetzt sind wir wieder da…

Besonders hat uns gefreut, dass uns unsere lieben Freunde am Flughafen abgeholt – und – mit Proviant für das Restwochenende versorgt haben – danke Ihr Lieben!

Tag X - Überschrift

29.02.2026

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29 Gedanken zu „Bali + Neuseeland“

  1. Oh ja! Was für ein tolles Erlebnis.. und gerne begleite ich euch auf eurer tollen Reise! Danke für die Einladung … Habt einen wunderschönen Urlaub

  2. Endlich geht euer Abenteuer los! Ich freue mich jetzt schon darauf, hier alles mitzuerleben 🌎✨ Passt gut auf euch auf und genießt jede Sekunde

      1. Gute Reise Euch beiden! Sehr schöne Aktion. Wir sind schon wieder sehr gespannt auf die tollen Bilder. Das nächste Mal kommen wir aber persönlich mit🤗

  3. Hallo Ihr Beiden, was für eine geniale Idee!!! Gerne bin ich dabei, wenn Ihr Euch ins Abenteuer „stürzt“. Vielen lieben Dank für die Einladung 😃
    Alles Gute für Euch, bleibt gesund und habt ganz viel Spaß!

  4. Liebe Dagmar,lieber Fritz,
    wir wünschen euch viel Spaß bei der Reise. Viele Grüße an unser Heimatland Indonesien.
    Liebe Grüße
    Lely & Ari

  5. Was für sensationelle Eindrücke, danke, dass ihr die nicht für euch alleine behaltet!:) Ich schau gerne immer wieder in dieses schöne Tagebuch hinein und tu einfach so, als hätte ich auch einen Comic-Palatschinken und einen Drink zum Abend. Alles liebe, gute Weiterreise und ganz viele schöne Erlebnisse wünsche ich euch, haltet uns auf dem Laufenden!
    Liebe Grüße,
    Susanne

        1. Liebe Karin, lieber Jürgen, vielen Dank! Wir genießen die Zeit und können verstehen, warum Ihr 2 so gerne mit Eurem Luxus-Wobi unterwegs seid!

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